Wörterbuch

Redewendungen

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Den Grundstein für die Lustenauer Mundartdatei legte Sieglinde Fitz-Grabher, Tochter des Lustenauer Mundartdichters Hannes Grabher, als sie in den 80er Jahren begann, den Dialektwörtern eine einheitliche Schreibweise zu geben. Im Laufe der Jahre sammelte eine Gruppe LustenauerInnen rund um Sieglinde Wörter, deren Schreibweise und Bedeutung sie definierten und auf Karteikarten zusammenfassten. Veronika Hofer digitalisierte das Wörterbuch im Jahr 2002 in einem PDF. Im Jahr 2017 hatte der damalige HTL-Schüler Matteo Kofler die Idee zur App, die dann gemeinsam mit der Marktgemeinde und der Lustenauer Firma  arkulpa umgesestzt wurde.

"Bi üs im Land heät jeda Ort ou sini ôuogo Sprôôch; das Gliich huôßt: ghett und ghio und gha, - a Frända kunt nid nôôch. D’Seebrinzlar, des sind Herrelit, dett wird halb schwebisch gredt: der Graf Raczinsky, hoaßt as dett, heb Milliôna ghett.Ou d’Süoßlar hônd a-n-ôuogni Sprôôch, dio sägand nio und gio si braschland: „Mir händ vor om Krieg scho Milliôna ghio. “Meor z’Luschnou stônd i’r Arbat enn, as wi dar Ochs im Joch,dô seyt ma drom nid ghett und ghio, - meor hônd d’Milliauno noch."− Hannes Grabher

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